Typklassen: Die Typklasse eines Autos ist ein statistischer Wert

Die Typklassen der Fahrzeuge sind ein wichtiges Thema in der Kraftfahrzeugversicherung und sollten daher beim Autokauf auch nicht einfach ignoriert werden. Schließlich richtet sich nach den drei Klassen für die Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko die zu zahlende Versicherungsprämie. Die jeweiligen Typklassen setzen sich aus zahlreichen statistischen Erhebungen zusammen. In diese Statistik fließen Informationen über die Häufigkeit der Diebstähle des jeweiligen Typs ein.

 

Ist das gewählte Auto ein Anfängerfahrzeugs welches in der Unfallstatistik ganz weit oben steht oder ist das Fahrzeug so exotisch, dass die Beschaffung von Ersatzteilen nur mit hohen Kosten verbunden ist. Alles das nehmen die Versicherer als Grundlage zur Einstufung der Fahrzeuge.

Mit entsprechenden Maßnahmen kann man das Risiko der Versicherer allerdings minimieren und damit seine eigene Prämie reduzieren. Steht das Fahrzeug in einer Garage, wird es von Personen gefahren die älter als 23 Jahre sind oder ist es ein so genanntes Zweitfahrzeug mit einer geringen jährlichen Fahrleistung, dann wird das Versicherungsunternehmen mit entsprechenden Rabatten dem Versicherungsnehmer entgegen kommen.


Die Typklassen müssen beim Verkauf eines Fahrzeugs angegeben werden, der potentielle Käufer soll damit vorab eine Transparenz über die laufenden Kosten des Fahrzeugs erhalten. Demnach gehören die Versicherungsbeiträge mit zu den am häufigsten unterschätzten Kosten, genauso wie im Übrigen der reale Spritverbrauch des Fahrzeugs oder die hohe Kraftfahrzeugsteuer.
Bei der Angabe der Typklassen beim Versicherer reicht es in aller Regel wenn man den Fahrzeughersteller, den Typ und die enthaltene Motorisierung angibt.

Kfz versicherungsvergleich

INHALTE KFZ-VERSICHERUNGVERGLEICH (2021)

Kfz-Haftpflicht und die Kaskoversicherung berechnen

Den Rest sucht sich die Versicherung selbst raus. Allerdings wird damit auch klar, dass die Versicherungsprämie bzw. die Typklassen mit beeinflusst wird von dem verbauten Motor. So lässt sich pauschal festhalten, dass Fahrzeuge gleichen Typs mit unterschiedlichen Motoren unterschiedliche Preise haben. Das leistungsschwächere Fahrzeug ist günstiger und das leistungsstärkere Fahrzeug teuerer.


Die Typklassen lassen sich aber auch über den Herstellerschlüssel (HSN) und dem Typschlüssel (TSN) herausfinden. Beide Schlüsselnummer stehen im Fahrzeugschein, HSN wird unter „zu 2“ geführt und der TSN unter „zu 3“. Mit diesen Angaben entstehen beim Versicherer keinerlei Verwechslungsgefahren, denn die Nummern sind fest in jedem Kraftfahrzeugsystem hinterlegt. Beim Vergleich der Versicherungen, beispielsweise über das Internet, ist die Suche mit dem HSN und dem TSN deutlich schneller und effektiver.


Abschließend lässt sich sagen, dass die Optik oder der Kaufpreis nicht zwingend mit der Einstufung in die jeweilige Typklasse zu tun haben muss. Viele teuere Sportwagen sind in der Versicherung günstiger, als Kleinwagen. Hier kommt wieder das Thema Unfallstatistik und Anfängerfahrzeug zum Tragen. Meist parken diese Fahrzeuge nachts auch auf der Straße. Dies sind alles Punkte, die den Kleinwagen teuer machen.

 

Die Typklassen sind damit einer der entscheidensten Punkte für einen KFZ Versicherungsvergleich.

 

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